Beim Annuitätendarlehen erbringt der Darlehensnehmer von Anfang an gleichbleibende Raten, die sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammensetzen. Die Annuität (Rate) errechnet sich aus den bei der Darlehensauslegung vereinbarten Konditionen; so beträgt beispielsweise die Annuität bei einem Nominalzins von 5 Prozent und einem anfänglichen Tilgungssatz von 1 Prozent konstant 6 Prozent. Da sich die Zinsberechnung immer auf die Restschuld bezieht, sinkt die Zinsbelastung. Dies bedeutet, dass bei einer konstanten Annuität der Tilgungsanteil progressiv ansteigt. Je höher dabei der Tilgungssatz und/oder der Zinssatz, desto kürzer die Laufzeit des Annuitätendarlehens. Das Annuitätendarlehen ist die häufigste Darlehensform im Rahmen der typischen Wohnimmobilienfinanzierung.
Merke:
Je höher die Tilgung desto kürzer die Darlehenslaufzeit; je höher der Zinssatz, desto kürzer die Darlehenslaufzeit.
Beispiel:
Die Laufzeit eines Annuitätendarlehens mit einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent und einem Zinssatz von 4 Prozent beträgt 41 Jahre; bei einem Zinssatz von 10 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent 25,2 Jahre.
Mögliche Vor- und Nachteile dieser Darlehensform erfahren Sie in einer persönlichen Beratung.